Bedienung von DokuForge

Nach dem Einloggen kannst du deine Akademie auswählen, danach deinen Kurs. Dafür klickst du auf den Namen der Akademie, und dann auf den entsprechenden Kurstitel. Jetzt kannst du bestehende Texte in dieser Kursdoku anschauen, editieren oder neue Seiten hinzufügen.

Textverarbeitungsprogramme wie Word und OpenOffice haben die unangenehme Eigenschaft, beim Einfügen von Texten in DokuForge mittels Copy&Paste Sonderzeichen in mehr oder weniger unvorhersehbarer Art und Weise zu benutzen. Das betrifft vor allem Anführungszeichen, Gedankenstriche und Ellipsen.

Wir empfehlen dir daher dringend, zum Vorschreiben der Texte das Programm Notepad bzw. einen anderen Texteditor im Plain-Text-Modus zu verwenden. Ansonsten müssen die eingegebenen Texte unbedingt von Hand an die allgemein gültigen Standards angepasst werden.

Bist du fertig mit deiner Eingabe, lies den Text bitte noch einmal Korrektur und gib dann dem für dich zuständigen Eingabekontrolleur Bescheid.

Bei Problemen und Fragen kannst und sollst du dich an deinen Eingabekontrolleur wenden oder einfach eine E-Mail an team (at) dokuforge.de schreiben. Wir helfen dir gerne weiter und sind auch für die Weiterentwicklung von DokuForge auf dein Feedback angewiesen.

Absätze

Absätze werden in DokuForge durch Leerzeilen getrennt. Wenn du einen neuen Absatz anfangen willst, musst du also zweimal Enter drücken. Einmal reicht nicht!

Eingabe: Vorschau:
Ein einfacher
Zeilenumbruch wird von DokuForge
nicht als Absatz erkannt.

Erst eine Leerzeile erzeugt einen neuen Absatz.
Ein einfacher Zeilenumbruch wird von DokuForge nicht als Absatz erkannt.

Erst eine Leerzeile erzeugt einen neuen Absatz.

Überschriften

Eine Überschrift steht am Anfang einer Zeile und wird in eckige Klammern gesetzt. Sie wird dabei nicht nummeriert – dies geschieht später automatisch. Deshalb bitte nicht auf eine Kapitelnummer verweisen, sondern auf den Titel. Beispiel: "Wie in der Einleitung dargestellt."

Es gibt nur eine Überschriftenebene! Also keine Unterüberschriften (weder kursiv noch als Schlagwort oder noch anders).

Autoren

Direkt unter eine Überschrift (und nur da) kann nach einem einfachen Zeilenumbruch eine Autorenangabe gesetzt werden. Autorenangaben gehören in runde Klammern.

Bitte setze kein "von" an den Beginn, nenne die Autoren mit Komma getrennt sowie mit einem "und" vor dem letzten Autorennamen.

Eingabe: Vorschau:
[Überschrift]
(Vorname Nachname)

Überschrift

Vorname Nachname
[Überschrift]
(Vorname Nachname, Vorname Nachname und Vorname Nachname)

Überschrift

Vorname Nachname, Vorname Nachname und Vorname Nachname

Hervorhebungen

Möchte man etwas im Text hervorheben, kann man es zwischen _Unterstriche_ setzen.

Schlagworte

Am Anfang eines Absatzes (und nur dort!) gibt es die Möglichkeit, ein Wort als Schlagwort auszuzeichnen, indem man es in *Sternchen* einschließt.

Aufzählungen

Aufzählungen funktionieren denkbar einfach: Ein einzelner Bindestrich bzw. eine Zahl mit einem Punkt dahinter am Anfang einer Zeile führt zum gewünschten Ergebnis.

Eingabe: Vorschau:
- erster Punkt
- zweiter Punkt
- noch ein .
- viele Punkte: ...
  • erster Punkt
  • zweiter Punkt
  • noch ein .
  • viele Punkte: ...
Eingabe: Vorschau:
1. erster Punkt
2. zweiter Punkt
3. noch ein .
4. viele Punkte: ...
  1. erster Punkt
  2. zweiter Punkt
  3. noch ein .
  4. viele Punkte: ...

Auslasspunkte (Ellipse)

Eine Ellipse (drei Punkte zur Kennzeichnung einer Auslassung, …) werden in DokuForge mit drei Punkten und einem Leerzeichen davor gesetzt: ...

Anführungszeichen

Anführungszeichen sollten als " (Shift-2 auf der deutschen Tastatur) eingegeben werden. Wir machen daraus später »schöne« Anführungszeichen.

Bindestrich

Der Bindestrich wird wie üblich verwendet. Gedankenstriche und Zahlenbereiche werden mit einem längeren Strich gesetzt. Wir verwenden hier zur Eingabe zwei Bindestriche: --. Wichtig ist, dass Gedankenstriche auf beiden Seiten je ein Leerzeichen Abstand bekommen, während Bereichsstriche ohne Leerzeichen eingegeben werden.

Einheiten

Einheiten werden automatisch erkannt. Sie müssen dafür lediglich durch ein Leerzeichen getrennt hinter die zugehörige Zahl gesetzt werden. Im Gegensatz dazu gehört vor das Prozentzeichen und vor "°C" kein Leerzeichen! Dieses bitte direkt an die Zahl schreiben.

Eingabe: Vorschau:
1 m ist noch nicht so viel.
1 m$^2$ ist schon mehr.
Es gibt aber auch so etwas wie 5 l, 12 kWh oder 300 eV.
1 m ist noch nicht so viel.
1 m$^2$ ist schon mehr.
Es gibt aber auch so etwas wie 5 l, 12 kWh oder 300 eV.

Das Dollarzeichen "$" kann DokuForge übrigens nicht darstellen. Dieses ist nämlich für mathematische Formeln reserviert. Bitte entweder eine Ednote oder die Abkürzung USD verwenden.

Zahlen

Große Zahlen bitte ohne Leerzeichen oder Punkte eingeben, da DokuForge sie nur dann automatisch formatieren kann.

1000 und nicht 1.000
2349635 und nicht 2 349 635
300000 und nicht 300.000

Uhrzeiten bitte im Format 23:00 eingeben.

Exponenten

Wenn du Exponenten darstellen willst, setze diese bitte zwischen zwei Dollarzeichen (d.h. als mathematische Formel).

Eingabe: Vorschau:
5 m$^2$
300 m$^3$
7 km$^{800}$ sind zwar relativ unsinnig, aber ein Beispiel.
5 m$^2$
300 m$^3$
7 km$^{800}$ sind zwar relativ unsinnig, aber ein Beispiel.

Brüche

Bitte gebt Brüche in der Form 1/2 ein und nicht als ½.

Abkürzungen

Abkürzungen sind manchmal etwas problematisch. Daher gibt es eine Liste erlaubter Abkürzungen. Alles andere, was man versucht sein könnte abzukürzen, kann man meistens genauso gut ausschreiben oder sehr schön umformulieren.

Bitte also nur die folgenden Abkürzungen verwenden:

  • bzw.
  • ca.
  • d.h.
  • etc.
  • f.
  • ff.
  • ggf.
  • n.Chr.
  • o.ä., o.Ä.
  • s.o.
  • s.u.
  • sog.
  • u.a.
  • v.Chr.
  • vgl.
  • vs.
  • z.B.

Eigennamen

Eigennamen bitte nicht in GROSSBUCHSTABEN setzen.

CdE-Vokabular

Einige Schreibweisen gewisser CdE-Begriffe:

  • CdE
  • CdEler
  • PfingstAkademie
  • SommerAkademie
  • WinterAkademie
  • (der) exPuls
  • CdElokal
  • KüA, KüAs

Ednotes

Falls du uns (denen, die die Doku endgültig setzen) etwas mitteilen oder Besonderheiten wie Tabellen oder Gedichte nutzen willst (siehe dazu die entsprechenden Abschnitte), kannst du es in einem separaten Absatz in geschweifte Klammern schreiben. Diese sogenannte Ednote sieht zum Beispiel so aus:

Eingabe: Vorschau:
{ Im folgenden Absatz sind ganz viele
  Rechtschreibfehler. Diese sind absichtlich,
  also bitte stehen lassen! Da sie das Auge
  beleidigen, sind natuerlich schon ein paar
  Tafeln Schokolade zu euch unterwegs.  Danke!
                           -- silke 20050709 }
  Im folgenden Absatz sind ganz viele
  Rechtschreibfehler. Diese sind absichtlich,
  also bitte stehen lassen! Da sie das Auge
  beleidigen, sind natuerlich schon ein paar
  Tafeln Schokolade zu euch unterwegs.  Danke!
                           -- silke 20050709

In Ednotes gibt es keinen automatischen Zeilenumbruch. Es wäre also schön, wenn du jeweils nach einer geeigneten Zeilenlänge (z.B. der Breite des Eingabefeldes) selbst umbrichst.

Wenn du in den Ednotes geschweifte Klammern verwendest, genügt eine einfach geschweifte Klammer nicht, um eine Ednote auszuzeichnen. Du kannst die Ednote dann mit einer beliebigen Kombination von Klammern, aber beginnend mit einer geschweiften, öffnen und mit schließenden Klammern in umgekehrter Reihenfolge beenden:

Eingabe: Vorschau:
{[(
\title{Beispieltitel}
)]}
\title{Beispieltitel}

URLs

URLs bitte in Ednotes eingeben.

Eingabe: Vorschau:
Unter
{
http://www.google.de
}
erreicht man eine Suchmaschine.
Unter
http://www.google.de
erreicht man eine Suchmaschine.

Dabei bitte ignorieren, dass das scheinbar den Absatz zerhackt.

Code (Programmquelltext)

Zur Darstellung von kleinen Code-Schnippseln im Fließtext werden Pipes um den Code gesetzt. Eine mehrzeilige Eingabe von Code erfolgt in ednotes.

Möchte man eine |Class Klasse| im Text erklären, so kann man es einfach in |-Symbole einschließen. Schreibt man eine mehrzeilige Klassendefinition, so wird sie in eine Ednote eingebettet. Dabei bitte die ednote mit einer Klammerstruktur eingeben, die im Quellcode nicht vorkommt.

{[(
Class Klasse
    def __init__(self, realpart, imagpart):
    self.r = realpart
    self.i = imagpart
)]}

Mathematik-Umgebung

Grundlagen

Zur Formeldarstellung wird in DokuForge eine Untermenge von LaTeX verwendet. Viele gängige Mathematikbefehle sind erlaub. Es können bei Bedarf kursspezifisch neue Befehle erlaubt bzw. definiert werden.

Die wichtigsten LaTeX-Mathematikbefehle können beispielsweise hier nachgeschlagen werden: LaTeX-Symbole.

Die Vorschau von Formeln wird im Browser erzeugt, was je nach Umfang der Formeln, Browser und Computer mit beträchtlichem Rechenaufwand verbunden sein kann. Aus diesem Grund ist die Vorschau standardmäßig deaktiviert. Sie kann durch einen Klick auf den "Formelvorschau"-Link in der Menüleiste rechts oben aktiviert werden. Damit dies funktioniert, muss JavaScript im Browser aktiviert sein.

DokuForge unterstützt zwei Arten von Formeln – solche im Fließtext und solche, die abgesetzt werden.

Noch ein Hinweis: In Formeln dürfen keine Leerzeilen vorkommen.

Eingabe: Vorschau:
Solange nur $l = c\tau$ sein
soll, kann man das im Text schreiben.
Die Erkenntnis, dass
$$
\int\limits_0^{\frac{\pi}{2}} \sin^2(x) + \cos^2(x) \, dx = \frac{\pi}{2}
$$
ist, kann man dagegen besser in einer
abgesetzten Formel vermitteln.

Solange nur $l = c\tau$ sein soll, kann man das im Text schreiben. Die Erkenntnis, dass
$$ \int\limits_0^{\frac{\pi}{2}} \sin^2(x) + \cos^2(x) \, dx = \frac{\pi}{2} $$ ist, kann man dagegen besser in einer abgesetzten Formel vermitteln.

Ausrichtung mehrzeiliger Formeln

In abgesetzten Formeln ist es auch möglich, Umgebungen zu nutzen, die Mehrzeiligkeit unterstützen. Meistens ist die align-Umgebung das Mittel der Wahl. Dabei werden die Gleichheitszeichen aneinander ausgerichtet, indem vor jedes ein & (kaufmännisches "und") gesetzt wird. Zeilenumbrüche werden durch \\ erzeugt.

Eingabe: Vorschau:
$$\begin{align}
  (a + b)^2      &= a^2 + 2ab + b^2 \\
  (a - b)^2      &= a^2 - 2ab + b^2 \\
  (a + b)(a - b) &= a^2 + ab - ab - b^2
\end{align}$$
$$\begin{align} (a + b)^2 &= a^2 + 2ab + b^2 \\ (a - b)^2 &= a^2 - 2ab + b^2 \\ (a + b)(a - b) &= a^2 + ab - ab - b^2 \end{align}$$

Jede Zeile (und damit natürlich auch eine alleinstehende Gleichung) kann mit Hilfe von \label{sinnvollerName} am Ende der Zeile mit einem Label versehen werden.

Eingabe: Vorschau:
$$\begin{align}
 \int_0^1 3x^2 + 2x \, dx
     &= \left. x^3 + x^2 \right|_0^1                    \\
     &= 1 + 1                        \label{oneplusone} \\
     &= 2                            \label{equals}
\end{align}$$
$$\begin{align} \int_0^1 3x^2 + 2x \, dx &= \left. x^3 + x^2 \right|_0^1 \\ &= 1 + 1 \label{oneplusone} \\ &= 2 \label{equals} \end{align}$$

Auf dieses Label kann man später im Text verweisen: Wie man in Gleichung EQ:equals sieht, ...

Definitionen, Sätze und Beweise

Um Definitionen, Sätze oder Beweise einzugeben, verwenden wir folgende Syntax:

{DEF}
Das ist eine Defintion.
{END}

{SATZ}
Hier ist ein Satz.
{END}
bzw.
{SATZ}
Hier ist noch ein Satz.
{BEWEIS}
Und hier ist sein Beweis.
{QED}
Falls man auf einen Satz verweisen möchte, kann man ihn mit einem Label versehen:
{SATZ:gauss}
Der Satz von Gauß

{END}

Im Text kann man dann auf den Satz verweisen: Wie man in SATZ:gauss sieht, ...

Tabellen

Wenn du eine Tabelle einfügen möchtest, tue dies bitte in einer Ednote. Dabei hast du zwei Möglichkeiten: Erstens kannst du sie durch das Einfügen von Leerzeichen an den richtigen Stellen nach ASCII-Art formatieren, wobei deutlich werden sollte, was wie zusammengehört.

Zweitens kanst du auch, wenn du dich hier schon etwas auskennst, in so einer ASCII-Art-Tabelle noch ein paar & und \\ an die richtigen Stellen setzen, ein \begin{tabular} und ein \toprule oben drüber und ein \bottomrule sowie ein \end{tabular} unten drunter. Bei Bedarf noch ein \midrule zwischendrin (wir verwenden booktabs.sty).

Zu einer Tabelle gehört außerdem eine Tabellenüberschrift, auf die du dich im Idealfall im Text beziehst.

{ Tabelle 1 "Mögliche Stellungen griechischer Akzente
             ohne Berücksichtigung der Silbenlänge"

Akzent            | Akut | Gravis | Zirkumflex
-----------------------------------------------
letzte Silbe      |  x   |   x    |     x
vorletzte Silbe   |  x   |   -    |     x
drittletzte Silbe |  x   |   -    |     -
}
{( Tabelle 1 "Mögliche Stellungen griechischer Akzente
             ohne Berücksichtigung der Silbenlänge"

\begin{tabular}{lccc}
\toprule
Akzent            & Akut & Gravis & Zirkumflex \\
\midrule
letzte Silbe      &  x   &   x    &    x   \\
vorletzte Silbe   &  x   &   --   &    x   \\
drittletzte Silbe &  x   &   --   &    --  \\
\bottomrule
\end{tabular}
)}

Damit die Ednote im zweiten Beispiel nicht zu früh durch eine schließende Klammer beendet wird, muss diese mit einer Klammerkombination geöffnet und geschlossen werden, siehe dazu auch den Abschnitt über Ednotes. Hier wurde {( ... )} gewählt.

Abbildungen

In DokuForge können Abbildungen verwendet werden. Normaler Fließtext ist für uns in der Regel mit wenig Aufwand verbunden. Grafiken aller Art bringen hingegen ein klein wenig oder ziemlich viel Mehraufwand mit sich – hierbei entscheidet die Qualität der Grafik, ob wir einfach nur ein Bild einfügen oder ob wir ein paar Stunden Arbeit aufwenden müssen. Um letzteren Fall zu vermeiden, bitten wir dich unsere Hinweise zu beachten.

Rastergrafik oder Vektorgrafik?

Abhängig von der Art der Grafik verwenden wir Vektorgrafiken oder Rastergrafiken.

In Rastergrafiken steht einfach für jeden Bildpunkt einzeln drin, welche Farbe er hat. Wenn man eine Pixelgrafik vergrößert, sieht man die Ecken und Kanten der Bildpunkte: Die Bildpunkte "wachsen" praktisch mit, das große Bild enthält nicht mehr Information oder Auflösung als das kleine Ursprungsbild.

Bei Vektorgrafiken ist das Bild durch Objekte beschrieben. Beispielsweise steht da "schwarze Linie von der Koordinate (x1,y1) zur Koordinate (x2,y2)". Oder "an der Koordinate (x,y) den Buchstaben 'a' aus der Schriftart 'b'". Diese Angaben behalten ihre Gültigkeit, auch wenn man das Koordinatensystem skaliert. Man kann Vektorgrafiken beliebig vergrößern, ohne dass man jemals Pixel sieht. Eine Linie von A nach B bleibt einfach eine Linie von A nach B.

Fotos sollten als JPG (ein Rastergrafik-Format) hochgeladen werden. Bitte ladet das Bild in der originalen Auflösung hoch. Verkleinern können wir selber. Wir benötigen etwa 100 Pixel pro Zentimeter Druckgröße. Bilder, die schlechter aufgelöst sind, können wir nicht abdrucken.

Screenshots und Scans von Strichzeichnungen sollten als PNG vorliegen. Auch hier gelten die obigen Hinweise zur Auflösung (siehe "Fotos").

Diagramme, technische Zeichnungen, Graphen/Plots, Strichzeichnungen und alle anderen Arten sollten als Vektorgrafiken hochgeladen werden. Wir bevorzugen dafür die Formate EPS, SVG, PostScript und TikZ. PDF geht auch. Aber bitte keine Rastergrafiken einfach als PDF abspeichern – dann fühlen wir uns veräppelt. Bitte stell uns bei Grafiken, die aus Rohdaten erzeugt wurden (z.B. Diagramme und Plots), auch die Rohdaten und eine Anleitung zur Erzeugung der Grafik zur Verfügung.

Urheberrecht

Wir dürfen nur Grafiken abdrucken, für die uns die Urheber bzw. Rechteinhaber die Erlaubnis dazu erteilt haben. Bitte gib beim Hochladen daher stets die Quelle an.

Wenn die Grafik nicht von einem Kursteilnehmer oder Dokuteammitglied erstellt wurde, benötigen wir die Erlaubnis, diese Grafik abzudrucken und auf der Doku-DVD verwenden zu dürfen. Diese Erlaubnis musst du selbst einholen. Ohne diese Erlaubnis können wir die Grafik nicht abdrucken.

Bilder hochladen und einbinden

Grafiken können über "neues Bild hochladen" am Ende einer Seite zu dem jeweiligen Kapitel hochgeladen werden. Beim Hochladen wirst du nach einem Kürzel gefragt. Die Kürzel dürfen ausschließlich Kleinbuchstaben und Zahlen enthalten.

Auf die genaue Positionierung der Bilder hast du keinen Einfluss. Bilder sind Fließobjekte, daher ist keine "Hier"-Positionierung möglich. Die Bilder werden in der Nähe ihrer ersten Referenz eingebunden werden, ihre Position kann sich aber durch Seitenumbrüche, andere Abbildungen etc. verschieben. Bitte verweist aus diesem Grund nicht direkt auf Abbildungen ("in folgender Abbildung"), sondern bindet Abbildungen über eine Referenz ein. Das heißt: In deinem Text verweist du über eine Referenz der Form In ABBILDUNG:Kürzel sieht man ... auf das entsprechende Bild.

Das sieht dann z.B. so aus:

Eingabe: Vorschau:
In ABBILDUNG:gugelhupf sieht man einen Gugelhupf. In ABBILDUNG:gugelhupf sieht man einen Gugelhupf.

Gedichte und paralleler Text

In diesen Fällen bitte die entsprechenden Texte in eine Ednote packen, damit alle Zeilenumbrüche erhalten bleiben. Bitte verseht dabei eure Gedichte, Dialoge etc. mit Anmerkungen in einer Ednote wie im folgenden Beispiel:

{ Gedicht voraus. Die Einrückung im ersten Vers
  ist beabsichtigt -- marc 20041227
}

{ GEDICHT

  R. M. Rilke, Duineser Elegien, 1 (Auszug):

                     Hast du der Gaspara Stampa
  denn genügend gedacht, daß irgendein Mädchen,
  dem der Geliebte entging, am gesteigerten Beispiel
  dieser Liebenden fühlt: daß ich würde wie sie?
}

In manchen Fällen mag es sinnvoll sein, Texte zweispaltig parallel zu setzen (z.B. bei einem Text und seiner Übersetzung). In diesem Fall erklärt uns bitte per ednotes, wie die zwei Teile zusammengehören:

{ Die folgenden zwei Texte bitte nebeneinander setzen.

  Linke Spalte:
}

Ich bin der Text, der auf der linken Seite steht.
Dieser Meinung bin ich.
Ich werde hier übersetzt.

{ Hier kommt die rechte Spalte: }

I am the text on the right side.
This is my opinion.
I am the translation

{ Ende der zwei Spalten. Weiter im normalen Fließtext: }

Und hier geht der normale Text weiter.

Noten und Musik

Bei Tonnamen wird unterschieden zwischen

  1. Tonnamen, die eine explizite Tonhöhe angeben sollen, und
  2. Tonnamen, die einen Ton ohne spezifizierte Oktave angeben sollen.

Für Beides gilt: Jeder Tonname wird durch _Tonname_ hervorgehoben, um kursiv zu erscheinen.

Für 1. gelten folgende Konventionen:

  • Das westliche Tonsystem ist in Oktavräume eingeteilt, welche jeweils vom Ton C bis zum nächsthöheren Ton H reichen. Jeder Oktavraum hat zur zweifelsfreien Identifizierung eine eigene Bezeichnung. Töne tieferer Oktaven werden dabei mit Großbuchstaben, Töne höherer Oktaven mit Kleinbuchstaben bezeichnet. Für jede höhere/tiefere Oktave wird zudem ein Strich hinzugefügt.
  • Die einzelnen Frequenzräume lauten wie folgt:
    • Subsubkontra-Oktave: Von ,,,C (8,2 Hz) bis ,,,H
    • Subkontra-Oktave: Von ,,C (16,4 Hz) bis ,,H
    • Kontra-Oktave: Von ,C (32,7 Hz) bis ,H
    • Große Oktave: Von C (65,4 Hz) bis H
    • Kleine Oktave: Von c (130,8 Hz) bis h
    • Eingestrichene Oktave: Von c' (261,6 Hz) bis h'
    • Zweigestrichene Oktave: Von c'' (523,2 Hz) bis h''
    • Dreigestrichene Oktave: Von c''' (1047 Hz) bis h'''

Für 2. gilt:

  • Tonnamen, die einen Ton ohne spezifische Oktave angeben sollen, werden prinzipiell groß geschrieben.
  • Beispiel: Das _A_ des Alts ist in diesem Akkord sehr prägnant und sorgt für einen dissonanten Klang.
  • Ausnahme bilden Tonartenbezeichnungen: Bei Dur wird der Buchstabe großgeschrieben (z.B. Des-Dur), bei Moll klein (z.B. h-Moll).
  • Schön ist es, 2. zu vermeiden und konkrete Tonhöhen (vgl. 1.) anzugeben.

Literatur

Wenn du im Text auf eine Literaturquelle oder eine Internetseite verweisen willst, dann geschieht das mit einer Literaturangabe. Das gilt auch für Abbildungen, Tabellen und dergleichen, für die du in der Doku eine Quelle nennen willst. Dazu gibst du im Text oder der Bild-/Tabellenunterschrift an, dass und wie auf eine Quelle verwiesen werden soll, und außerdem natürlich die Quelle, siehe unten.

Verweis auf Literaturquellen im Text

Wo du im Text auf eine Literaturquelle verweisen willst, fügst du ein LITERATUR:kuerzel ein. kuerzel ist dabei ein von dir für die Quelle vergebenes Kürzel. Daraus machen wir später einen richtigen Literaturverweis, die Vorschau übersetzt das noch nicht.

Verweise auf bestimmte Abschnitte, Seiten, Abbildungen etc. in der Quelle kannst du einfach dahinter schreiben. Baue den Literaturverweis dafür so in den Satz oder in Klammern ein, wie er erscheinen soll. Beispiele:

Eingabe und Vorschau: späteres Ergebnis (nicht in der Vorschau):
Dazu schreiben Müller et al. LITERATUR:mueller2001 ... Dazu schreiben Müller et al. [1] ...
Pinguine leben in der Antarktis LITERATUR:schneider2001 Seite 5. Pinguine leben in der Antarktis [2, Seite 5].
Abbildung angepasst aus LITERATUR:kohl02 Abb. 5. Abbildung angepasst aus [3, Abb. 5].
Autos sind oft schwarz (vgl. LITERATUR:opel2 LITERATUR:ford88). Autos sind oft schwarz (vgl. [4, 5]).

Bitte vergesse nun zum Schluss nicht, die entsprechend mit dem LITERATUR:kuerzel referenzierte Literaturangabe auch zu definieren. Füge den entsprechenden Literaturdaten einfach als Ednote dazu, wie im folgenden Abschnitt beschrieben.

Literaturverzeichnis

Es genügt nicht, einfach nur zum Beispiel LITERATUR:blackmore2000 im Text zu verwenden, du musst uns noch verraten, auf was LITERATUR:blackmore2000 verweist. Dazu fügst du am Ende des Abschnitts eine Ednote ein, in der die bibliographischen Angaben zu den Quellen stehen. (Für die Profis: Wir verwenden BibLaTeX mit Biber, dessen Syntax ist hier in einer Ednote gewünscht.)

Beispiel:

{[{LITERATURANGABEN

@BOOK{blackmore2000,
  title     = "The Meme Machine",
  author    = "Blackmore, Susan",
  year      = "2000",
  address   = "Oxford",
  publisher = "Oxford Paperbacks",
}
}]}

Beachte, dass die Ednote mit {[{ geöffnet und mit }]} geschlossen werden muss, da die Ednote selbst auch geschweifte Klammern enthält.

Beispiele für gebräuchliche Arten von Literaturquellen

Hier findest du Beispiele für gängige Arten von Literaturquellen, leere Vorlagen zum Kopieren stehen unten. Beachte, dass ab einem Prozentzeichen der Rest der Zeile als Kommentar angesehen und ignoriert wird. Die Erläuterungen nach den Prozentzeichen, die in den folgenden Beispielen stehen, brauchst du daher nicht mitkopieren.

Im Fall einer Monographie bzw. eines Buches lautet die Syntax:

{({
@BOOK{fischer97,                  % Kurzform
  title      = "Lineare Algebra", % Vollständiger Titel der Monographie
  author     = "Fischer, Gerd",   % Name der Autoren: Nachname, Vorname (optional)
  editor     = "Rühmann, Heinz",  % Editor des Werkes: Nachname, Vorname (optional)
  translator = "Braun, Wilhelm",  % Übersetzer des Werkes
  year       = "1997",            % Veröffentlichungsjahr
  address    = "Berlin",          % Ort der Veröffentlichung
  publisher  = "Vieweg Studium",  % Verlag (optional)
}
})}

Im Fall eines Artikels in einer Zeitschrift bzw. einem Journal lautet die Syntax (bei Zeitungsartikeln bitte das vollständige Datum angeben):

{[{
@ARTICLE{heisenbergDeutung,                                % Kurzform
  author  = "Heisenberg, Werner and Bohr, Niels",          % Name der Autoren: Nachname, Vorname
  title   = "Die Kopenhagener Deutung der Quantentheorie", % Vollständiger Titel des Artikels
  journal = "Physik und Philosophie",                      % Name des Journals, in dem der Artikel veröffentlicht wurde
  volume  = "12",                                          % Nummer des Jahrgangs/Journals
  year    = "1990",                                        % Veröffentlichungsjahr
  pages   = "27--42",                                      % Seitenumfang im Journal
}
})}

Im Fall eines Aufsatzes in einem Sammelwerk (hierunter fallen auch Artikel in Lexika) lautet die Syntax:

{[{
@INCOLLECTION{brodersen,                             % Kurzform
  author    = "Brodersen, Kai",                      % Name der Autoren: Nachname, Vorname
  title     = "Gebet und Fluch, Zeichen und Traum.", % Titel des Aufsatzes
  editor    = "Brodersen, Kai",                      % Name der Herausgeber: Nachname, Vorname
  booktitle = "Briefe in die Unterwelt.",            % Name des Sammelwerkes/Lexikons
  address   = "Münster",                             % Ort der Veröffentlichung
  year      = "1990",                                % Jahr der Veröffentlichung
  pages     = "27--42",                              % Seitenumfang im Sammelwerk
}
})}

Im Fall einer URL bzw. Internetreferenz lautet die Syntax:

{[{
@BOOKLET{mpgBericht,                                          % Kurzform
  url     = "http://www.mpg.de/180882/Jahresbericht",         % Internetadresse
  urldate = "2012-07-02",                                     % Datum des Abrufes: YYYY-MM-DD
  title   = "Jahresbericht der Max-Planck-Gesellschaft 2010", % Titel der Internetreferenz
  author  = "Max-Planck-Gesellschaft",                        % Namen der Autoren (optional)
}
})}

Die Beispiele dienen zur Illustration der Verwendung der Literaturangaben. In der Kürze ist es natürlich nicht möglich, alle Spezialfälle abzudecken. Wenn du eine Literaturangabe hast, die du in keines der oben genannten Schemata packen kannst, dann schreib die fertig formatierte Literaturangabe in eine eigene Ednote. Um die endgültige Formatierung kümmern wir uns dann in der Redaktion.

Vorlagen zum Kopieren

Nicht zutreffende Felder bitte löschen.
{[{
@BOOK{fischer97,
  title      = "",
  author     = "",
  editor     = "",
  translator = "",
  year       = "",
  address    = "",
  publisher  = "",
}

@ARTICLE{heisenbergDeutung,
  author  = "",
  title   = "",
  journal = "",
  volume  = "",
  year    = "",
  pages   = "",
}

@INCOLLECTION{brodersen,
  author    = "",
  title     = "",
  editor    = "",
  booktitle = "",
  address   = "",
  year      = "",
  pages     = "",
}

@BOOKLET{mpgBericht,
  url     = "",
  urldate = "",
  title   = "",
  author  = "",
}
})}

Konflikte

Wenn du einen Text zum Editieren öffnest, bekommst du eine aktuelle Kopie des Textes. Falls mehrere Personen das gleichzeitig tun und jeweils ihre Änderungen zu speichern versuchen, so erzeugt dies einen Konflikt. Keine Panik, dabei gehen keinerlei Änderungen verloren. Aber du musst schauen, wie sich die beiden unterschiedlichen Versionen wieder vereinen lassen, und erneut speichern. Dabei sind die einzelnen Konfliktstellen wie folgt gekennzeichnet:

<<<<<<<
neue Version
=======
alte Version
>>>>>>>

Du musst hier entscheiden, welche der beiden Versionen hier übernommen wird. Entferne die falsche Version sowie "<<<<<<<", "=======" und ">>>>>>>".

Es kann gelegentlich passieren, dass Konflikte auftreten, ohne dass es zwei konkurrierende Versionen gibt. In solchen Fällen fehlen "<<<<<<<", "=======" und ">>>>>>>". Hier musst du einfach noch einmal auf Speichern klicken.